Alpenüberquerung für Ü-65: Durch grandiose Natur und faszinierende Kulturgeschichte

Abendlicher Blick vom Brunnenkogelhaus auf die Ötztaler Alpen  (alle Fotos von C. Sigrist, sofern nicht anders vermerkt)

Ein Traum wird wahr!

Einmal die Alpen von Norden nach Süden überqueren – ein lang gehegter Traum, den wir uns im Juli 2026 erfüllt haben. Doch zuerst stand die Frage im Raum: Kriegen wir das als „Ü-65er“ überhaupt noch hin?  Ein Artikel im DAV Magazin Panorama vom März 2025 hat uns Mut gemacht: Eine Gruppe von Krebserkrankten ganz unterschiedlichen Alters hat es geschafft. Und siehe da, es geht: Mit etwas Training, viel Wanderfreude, gelegentlichem Zwicken im Knie und einer ordentlichen Portion Muskelkater.

Also machen wir uns auf den Weg  – in acht Tagen von Reutte in Tirol nach Sterzing in Südtirol. Über die Lechtaler Alpen, das Ötztal, die Stubaier Alpen, über das Timmelsjoch ins Passeier Tal und schließlich über das einst größte europäische Bergwerk am Schneeberg hinunter ins Ridnauntal in Südtirol. 78 Kilometer zu Fuß,  gute 5.200 Meter Auf- und 5.600 Meter Abstieg, ein schöner Gipfel, etliche Passüberquerungen und ein paar Teilstrecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln.  

Unser Weg verbindet eindrucksvolle Gebirgslandschaften mit einer überraschend reichen Wirtschafts- und Kulturgeschichte. Wir lernen überaus engagierte Wirtinnen und Wirte auf den Berghütten und nette Menschen in den Gaststuben kennen.  Alle haben ihre ganz eigenen Geschichten. Mensch und Natur, das wird uns wieder deutlich, sind  in den Alpen seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden.

Zu Fuß und mit Öffis von Reutte nach Sterzing; Bildquelle: Komoot

Die Wanderroute im Detail

Lechtaler Alpen

1. Tag: Anfahrt Reutte – Stanzach – Namlos  mit Bus und Taxi; Namlos (1.215m) – Faselfeiljöchel – Anhalter Hütte (2.040m):  9 km,  ↑841m  ↓50m
2. Tag: Anhalter H. – Teilanstieg Namloser Wetterspitze und zurück: 6,5 km, ↑532m ↓553m;  Anhalter H. – Tschachaun Gipfel (2.338m) und zurück: 4,2 km, ↑306m  ↓306m
3. Tag: Anhalter H. – Steinjöchle – Hahntennjoch – Scharnitzsattel – Guggersattel – Muttekopfhütte –  Bergstation Imster Bergbahnen:  9,4 km, ↑850m ↓875m;  mit Bahn bis Talstation;  über Rosengartenschlucht nach Imst (795m): 2,4 km, ↑21m  ↓244m

Ötztaler/ Stubaier Alpen

4. Tag: Imst – Sölden mit Bus;  Sölden (1.353m) – Fiegl‘s Hütte/ Windachalm (1.962m): 6 km, ↑586m  ↓11m
5. Tag: Fiegl’s H. – Brunnenkogelhaus (2.735m): 6,2 km, ↑843m  ↓53m

Über das Timmelsjoch ins Passeiertal (Südtirol)

6. Tag: Brunnenkogel H. – Zwieselstein (1.468m): 8,4 km,  ↑57m  ↓1.322m;  mit Bus zum Timmelsjoch (2.476m);  Timmelsjoch – Gasthof Hochfirst (1.825m): 5,3 km, ↑111m  ↓705m
7. Tag: Hochfirst – Obere Gost Alm – Schneeberg Schutzhütte (2.360m): 8,2 km, ↑708m  ↓172m

Vom Passeiertal ins Ridnauntal

8. Tag: Schneeberg –  Kaindlscharte – Moarer Bergalm – Stadlalm- Maiern (1.423m): 12,3 km,  ↑370m  ↓1.287m;  mit Bus hinunter nach Sterzing (948m). Gesamte Wanderstrecke: 78 km,  ↑5230m, ↓5580m;  Tagesdurchschnitt:  knapp 10 km, 650 – 700 Meter auf- und abwärts.

Orchidee mit Baum-Weißling an der Namloser Wetterspitze

Glücksmomente in der Einsamkeit

Wir starten im kleinen Tiroler Bergdorf Namlos. Als Trio durchwandern wir zunächst die Lechtaler Alpen bis nach Imst. Von dort geht es nach Sterzing in Südtirol im Duo weiter. Anfangs sind wir ziemlich allein unterwegs. Nur die Schumpen sind schon da. Teilnahmslos glotzen uns die jungen Rinder an. Wir sind nicht von ihrer Welt.

Es dauert eine Weile, bis wir mit unseren sieben Sachen auf dem Rücken unseren ganz persönlichen Flow finden und doch in der Gruppe aufeinander achten. Dann erst kommt dieses ganz besondere Glücksgefühl beim Wandern auf.

Schnell ist der Alltag vergessen. Das fällt uns erst auf, als wir plötzlich wieder mitten drin sind im geräuschvollen Leben der Autofahrer und Biker. So bei der Querung der Passstraße am Hahntennjoch, die Imst mit dem Lechtal verbindet,  oder am Timmelsjoch, über das wir die Grenze nach Südtirol überschreiten. Da ist es dann allerdings auch schön, einen Cappuccino an der Straßenbude oder ein warmes Mittagessen im Rasthaus serviert zu bekommen.   

Auf den Höhen der Berge ist es kühl, erst gegen Mittag wärmt uns die Sonne auf. Kein Vergleich mit den zurückliegenden extremen Hitzetagen in Südwestdeutschland!  Wir bemerken, dass es gut ist, die Tour im Frühsommer zu starten. Die Berghütten sind nicht überfüllt, und vor allem: Die Botanik zeigt sich in voller Schönheit.

Natürlich gibt es auf der Tour auch Schreckmomente. Gleich im ersten Aufstieg ist plötzlich ein Handy verschwunden, am nächsten Tag verlieren wir einander spurlos im Nebel. Rücken und Knie melden Malaisen an. Kleine Warnschüsse mit letztlich gutem Ausgang. Die Berge sind eben kein Ponyhof.

Unsere drei Wander-Highlights

Jeder Tag unserer Wanderung eröffnet uns neue Perspektiven auf die Bergwelt und bietet auf den Gipfeln und Jochüberquerungen herrliche Ausblicke. Drei Streckenabschnitte haben wir zu unseren Highlights erkoren.

Der Tschachaun ist ein Grasberg oberhalb der Anhalter Hütte in den Lechtaler Alpen.  Er ist nicht schwer zu besteigen. Von der Hütte sind wir in einer guten Stunde am Gipfel.  Auf dem Weg begegnen wir unzähligen Murmeltieren, die ziemlich unerschrocken vor ihren Bauten die Sonne genießen.  Deshalb ist der Weg auch bei Familien mit Kindern beliebt. Besonders beeindruckend ist die Flora. Der ganze Berg scheint in voller Blüte zu stehen.  Ein Paradies für Botaniker.

Tschachaun mit Anhalter Hütte. Foto: F. Schmidt


Blütenpracht am Gipfel des Tschachaun (2.334m)

Ein besonderer landschaftlicher und bergsteigerischer Höhepunkt ist die Überschreitung des 2.441m hohen Scharnitzsattels auf dem Weg von der Anhalter zur Muttekopfhütte. Der Steig wird zusehends und ausgesetzter. Kurz unterhalb des Sattels führt er über steile Felsstufen und Eisenleitern. Dieser Streckenabschnitt entspricht der Schwierigkeitsstufe T 5 auf der 6-teiligen Alpinwanderskala. Mit reichlich Adrenalinausstoß schaffen wir es bis zum Joch und stellen dabei jedoch fest,  dass wir nicht mehr ganz schwindelfrei sind.

Aufstieg zum Scharnitzsattel in den Lechtaler Alpen

Im Ötztal und in den Stubaier Alpen verändert sich das Landschaftsbild. Wir sind jetzt mitten drin in den Hochalpen. Mit dem Linienbus sind wir aus Imst nach Sölden gekommen. Den Touristenort verlassen wir schnell wieder und wandern auf alten Fahrwegen und entlang der schon vor Jahrhunderten angelegten Bewässerungsrinnen in gemütlichem Tempo bis zu unserem Quartier in der Fiegl’s Hütte auf der Windachalm. 

Abwechslungsreicher Aufstieg zum Brunnenkogelhaus in den Stubaier Alpen

Der Aufstieg am nächsten Tag zum Brunnenkogelhaus gehört zu den schönsten Abschnitten unserer Wandertour.  Die Hütte wurde tollkühn mitten auf einer Bergspitze auf 2.738 m erbaut. Der Weg führt durch uralte Zirbenbestände, deren langsam wachsendes Holz zu den wertvollsten Baumarten der Alpen zählt. Oberhalb der Waldgrenze bestimmen Alpenrosen, Zwergweiden, Schafherden und schließlich schroffe Felsen die Landschaft. Von der Berghütte belohnt uns ein 360 Grad Rundumblick auf die umliegenden Gipfel und Täler, wie wir ihn so noch nicht erlebt haben. 

Blick vom Brunnenkogelhaus nach Südwesten Richtung Vent, rechts oben die Wildspitze, Tirols höchster Berg (3.468m)



Menschen und Berghütten

So beeindruckend die Landschaft der Alpen ist, die Begegnungen mit den Menschen entlang des Weges bleiben in ebenso guter Erinnerung. Die Anhalter Hütte präsentiert sich als moderne und generalsanierte Alpenvereinshütte mit zeitgemäßer Energie- und Abwassertechnik. Hüttenwirt Sebastian und seine Familie führen das Haus mit großer Herzlichkeit. Vor dem Haus liegt Spielzeug herum, zwei Kaninchen dienen als Streichelzoo. DAV und ÖAV haben das Haus als familienfreundliche Hütte gekennzeichnet. Sebastian sorgt dafür, dass Familien nach Möglichkeit eigene Zimmer bekommen.

In der Gaststube gibt es viele neue Bekanntschaften und anregende Gespräche. Wir treffen Harry aus London, der von seinen Wandertouren in Schottland erzählt, die Musikerin Karin aus Rinteln, die für Skitouren und Klettern schwärmt, ihre Schwester Anke aus Köln, die es etwas lockerer angehen lassen will.

Auf der Fiegl’s Hütte lernen wir Aga und Jasmin kennen. Die Wirtsleute betreiben das Haus nun schon in dritter Generation. Beide haben ein Faible für religiöse Tattoos und tragen sie in Form kunstvoller Heiligenbilder auf den Waden. Heiligenbilder finden wir auch an den Wänden unseres kleinen Zimmers. Auf der Anrichte steht eine Waschschüssel mit Wasserkanne im Retrolook. Jasmin zeigt uns aber auch die warme Dusche!  Aga verwöhnt uns mit Schnaps aus den Wurzeln vom gelben Enzian. Als wir uns selbst so halb vom Fach ausgeben, lässt sich Aga immer mehr Details aus seiner Schnapsbrennerei entlocken.  

Am steilen Fels gegenüber vom Haus hat ein Bartgeierpaar sein Nest aufgeschlagen. Aga weist uns auf die weißen Kotflecken am Fels hin. Bald müsste der Nachwuchs ausfliegen, erklärt er uns. Mit seinem großen Fernrohr hat Aga das Geschehen stets gut im Blick.  
 
Mühsamer Transport zur Versorgung der Berghütten; Foto: Fiegl’s Hütte

Im Brunnenkogelhaus begrüßt uns die freundliche Selina, eine junge Frau aus Regensburg. Den Sommerjob in der Alpenhütte hat sie über eine Facebookseite gefunden. Zusammen mit einer Kollegin assistiert sie dem Hüttenwirt Martin und managt im Grunde den ganzen Betrieb. 24 Schlafplätze hat die kleine Hütte auf der Bergkuppe.  Alle drei Wochen kommt ein Hubschrauber und bringt frischen Proviant. So eine Bestellung will gut vorbereitet werden. 

Früher war das deutlich mühsamer. Judith, die allererste Hüttenwirtin, war 26 Jahre lang von 1926 -1952 hier oben aktiv. Dabei brachte sie immerhin zwölf Kinder zur Welt. Keines der Kinder, so steht es im Hüttenbuch, ist trotz der ausgesetzten Lage je zu Schaden gekommen.  Rosa, eine der Töchter, übernahm dann von der Mutter. Was zum Leben benötigt wurde, musste aus dem Tal hochgeschafft werden. 1.300 Meter runter und wieder rauf.  Mit etwas Glück hatte man Esel zur Hilfe.  

Moderne Transportlogistik: Viele Hütten werden heute mit Hubschraubern beliefert.

Auch die Schneeberghütte im Passeiertal wird heute mit dem Hubschrauber beliefert. Doch die Südtiroler Landesverwaltung als Eigentümerin testet nun den Einsatz von Transportdrohnen.  Der Hüttenwirt rechnet uns vor, dass auch er mit spitzem Bleistift kalkulieren muss: Ein Hubschrauber kann bis zu 600 kg Ware transportieren.  Eine Drohne aber schafft pro Flug nur 60 kg, muss also zehnmal so oft fliegen. Und da wird es dann wieder teuer. Wer also häufiger frischen Salat und Obst per Drohne auf der Hütte haben will, muss tiefer in die Tasche greifen.

Schnell bestellen wir noch ein frisch gezapftes Bier, mit dem neuen Bewusstsein, welch aufwendige  Logistik dahinter steckt. 

Schneeberg: Einst Europas größtes Bergwerk und Zentrum europäischer Wirtschaftsgeschichte  

Das Dorf St. Martin am Schneeberg: 150 km Stollen im Berg

Am vorletzten Tag unserer Wanderung, wir sind inzwischen im Südtiroler Passeiertal unterwegs, gelangen wir an einen Ort, den man sich eigentlich nicht vorstellen kann. Und deshalb muss die Geschichte vom Schneeberg ausführlich erzählt werden.  

Die Schneeberg-Schutzhütte haben wir für eine letzte Übernachtung vor dem Abstieg nach Maiern im Ridnauntal vorgesehen. Doch was uns erwartet, sind Bauten und Ruinen eines ganzen Bergbaudorfs auf 2.355 m Meereshöhe.  Über 700 Jahre, vom 13. Jahrhundert bis in die 1980er Jahre hinein, wurden hier Eisenerze abgebaut. Die Ortschaft St. Martin, in deren hübscher Kapelle heute noch Hochzeiten gefeiert werden,  ist eine Mischung aus Freilichtmuseum, Eisenschrottplatz und riesigen Abraumhalden. Geschürft wurde nach Silber, Blei und später auch Zink.  In den Hochzeiten arbeiteten in diesem höchstgelegenen Dorf Europas über 1.000 Knappen, Männer und Frauen, in bis zu 150 km langen Stollen.

Gleisanlage eines ehemaligen „Wassertonnenaufzugs“ am Bergwerk Schönberg. Damit wurden die Erze über steilste Hänge nach oben gezogen bzw. nach unten gebremst.  

Im 15. und 16. Jahrhundert wurden die Rohstoffe aus Schneeberg zu einem wichtigen Instrument europäischer Machtpolitik:  Der Tiroler Erzherzog Sigmund „der Münzreiche“ (!) ließ die Minen am Schneeberg in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts ausbauen, um Silbermünzen zu prägen. Das Geld machte ihn mächtig, bewahrte ihn jedoch nicht vor Misswirtschaft. Sein Nachfolger Maximilian I. musste deshalb die Augsburger Fugger, seinerzeit eine der bedeutendsten Kaufmannsfamilien Europas, als kapitalstarke Privatinvestoren mit ins Boot holen und ihnen Schürfrechte überlassen. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurden die Fugger am Schönberg zum größten Grubenbesitzer.

Dank der Erträge aus den Tiroler Silberminen am Schneeberg, in Schwaz (nahe Innsbruck) sowie aus den Bergbaurevieren in Ehrwald und Biberwier im Außerfern, erweiterten die Fugger ihr Wirtschaftsimperium. Sie verfügten über ausreichende finanzielle Mittel, um auch mit der Habsburger Monarchie Geschäfte zu machen.  Karl V., einer der mächtigsten Habsburger, nahm für seine Wahl zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches im Jahr 1519 in Frankfurt am Main bei den Fuggern einen großen Kredit auf, um seine Mitbewerber um die Kaiserkrone aus dem Rennen zu werfen und die ihm zugeneigten Kurfürsten entsprechend zu belohnen.   

In der Altstadt von Sterzing steht heute noch das 600 Jahre alte Fuggerhaus, einst eine Filiale des Augsburger Firmensitzes. Sterzing trägt stolz den Beinamen „Fuggerstadt“, weil die Augsburger Unternehmerfamilie im 15. und 16. Jahrhundert entscheidend zur wirtschaftlichen Blüte der Stadt beitrug.  Bemerkenswert ist zudem, dass die Fugger für ihre Minenarbeiter am Schneeberg erstmals soziale Sicherungssysteme einführten.

Was hat das alles mit unserer Wanderung zu tun? Nun, im Innenhof des Fuggerhauses in Sterzing findet sich die „Pizzeria Kolping“. In Angedenken der Fugger lassen wir unsere Alpenüberquerung bei Pizza und Wein etwas erschöpft, aber bei bester Laune ausklingen.

Unser Fazit

Unsere Ü-65 Alpenüberquerung ist weit mehr als eine Unternehmung ambitionierter Pensionisten.  Sie verbindet eindrucksvolle Naturerlebnisse mit großer Gastfreundschaft und spannenden Begegnungen und führt zugleich durch Jahrhunderte europäischer Geschichte.

Unser letzter Pass: Kaindl (Schneeberg) Scharte (2.700 m) mit Übergang vom Passeier ins Ridnauntal

Von den blumenreichen Bergen der Lechtaler Alpen über die Zirbenwälder der Stubaier Alpen, die Almwiesen im Passeier bis zur einzigartigen Bergbauregion des Schneebergs zeigt sich die Vielfalt der Alpen in beeindruckender Weise. Gleichzeitig werden wir daran erinnert, dass diese Landschaft seit Jahrhunderten von Menschen geprägt wurde – durch Alpwirtschaft, Hüttenwesen und Bergbau.

Besonders der Schneeberg hinterlässt bei uns einen nachhaltigen Eindruck. Kaum ein anderer Ort verbindet Natur, Technik und Geschichte der frühen Industrialisierung so eindrucksvoll miteinander. Wer den Wegen unserer Alpenüberquerung folgt,  erlebt nicht nur eine abwechslungsreiche Hochgebirgswanderung, sondern begegnet zugleich einem bedeutenden Kapitel der europäischen Kultur- und Wirtschaftsgeschichte.

Berg Heil!